Mittwoch, 23. September 2026

Noch einmal Ostfriesland

Das schöne Wetter jetzt im September musste ausgenutzt werden. Auf den kleinen Straßen zwischen der Autobahn und der B 70, rechts oder links der Ems ging es bis nach Leer und von da aus dann am Deich entlang nach Emden. "Rathausplatz" hatte ich im Navi eingegeben, Otto-Hus und Hafen wollte ich anschauen. 

Der Besuch bei Otto war natürlich Klasse!

Aber auch der alte Hafen kann sich sehen lassen. 

Von Emden aus ging es zum Strand von Upleward. Interessant fand ich ja den "Stier", der am Wegesrand zwischen den Büschen hervorlugte. 

Bis nach Greetsiel war es dann nicht mehr weit - ist und bleibt immer einen Ausflug wert. 

Auf dem Rückweg legte ich in Petkum - Hafen - einen kleinen Zwischenstopp ein ...

... angesichts des Niedrigwassers setzte ich die Rückfahrt aber doch lieber auf der Straße fort. 

In Westrhauderfehn entdeckte ich dann diesen wunderschönen Ernteschmuck. 

Letzte Station war die Gustav-Adolf-Kirche. 

Die meisten werden es schon im Kalender stehen haben: 

MoGo zum Abschluss der Saison 

am 18. Oktober in der Gustav-Adolf-Kirche. 

Samstag, 18. Juli 2026

Kleine Rundtour

Einer kleinen Rundtour - letztendlich waren es doch etwas über 200 km - stand jetzt im Juli nichts entgegen. 

erstellt mit  https://graphhopper.com/maps

Die Stationen: 

  • Besuch bei Hermann-Josef Rebock in Papenburg

  • Fehnroute von Mitling-Mark bis Dorenberg

  • Pause kurz vor Leer an der Spriekenborger Straße

  • Nettelburg, Amdorf, Neuburg, Detern, Augustfehn

  • Gehlenberger Mühle

  • Hüvener Mühle 

  • Haselünne

Hermann-Josefs Kunstwerke

Seit dem letzten Jahr ist Hermann-Josef wieder richtig aktiv. Seine Kunstwerke aus Metall sind und bleiben eine Wucht. Es lohnt sich immer wieder, bei ihm und seiner Frau vorbeizuschauen. Googelt ihn – und ihr werdet ihn finden!

Erstaunlich, was man aus alten
Radialbesen machen kann.

Da steckt doch richtig Leben drin!

Fehnroute bis Augustfehn

Die Fehnroute von Mitling-Mark führte mich dieses Mal nur bis Dorenberg, da die Brücke über den Polderkanal ganz am Ende der Strecke gesperrt war. Mein Weg führte mich stattdessen über die B 70 zum Parkplatz an der Spriekenborger Straße. 

Von dort aus ging es entlang der Leda und weiter an der Jümme über Detern bis nach Augustfehn. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Börjes Bikers Outfit drehte ich ab Richtung Süden gen Heimat. 

Gehlenberger Mühle

Die Gehlenberger Mühle lädt auch unter der Woche zu einer Rast ein. Dieses Mal entdeckte ich den wunderschön angelegten Garten hinter den Häusern – ein echtes Paradies für Hummeln!


Rückfahrt

Auf dem Heimweg legte ich noch einen kurzen Stopp an der Hüvener Mühle ein, die gerade restauriert wird. Der Umlauf auf dem Dach ist schon erneuert, während die Flügel offensichtlich noch in der Werkstatt liegen. Es ist ja ganz lustig, was die KI heute so kann:

  • Ergänze die Flügel ...

  • Wandle das Foto in eine Comic-Zeichnung um ...

Eine super Tour! Hat richtig Spaß gemacht!

Samstag, 2. Mai 2026

Trip durchs Rheiderland

Das passte Ende April so richtig gut - ein Trip ins Rheiderland - dieses Mal von Midlum her begonnen.

Karte wieder erstellt mit OpenStreetMap

Einige Ziele kannte ich schon von einer früheren Tour: Schiefer Glockenturm in Midlum, Hafen von Ditzum und die ehemalige Bohrinsel Dyksterhusen (vgl. die Tour Ostfriesland - wieder einmal ...). Aber daneben gibt es ja immer wieder etwas Neues zu entdecken. Das hat richtig Spaß gemacht!


Das Ziegeleimuseum in Midlum war zwar geschlossen, aber für ne Mittagspause reichte es auf jeden Fall. Die Schäfchen in dem benachbarten Deich waren ne kleine Entschädigung. 


Der schiefe Glockenturm von Midlum war dann schnell erreicht. 


Wenn man davon ausgeht, dass der Torbogen ehemals ebenerdig eingebaut war, dann kann man abschätzen, wie weit der Turm sich geneigt hat. 

Die Critzumer Kirche auf der kleinen Warft mit dem Friedhof drumherum macht einen netten Eindruck. 


Unterwegs gab es immer wieder Herden von Gänsen zu sehen. Manches Mal flogen alle zusammen los. In diesen Momenten hatte ich das Smartphone dann allerdings nicht griffbereit. 


Ditzum war dann das nächste Ziel. Ich hatte mich vorher ein bisschen informiert, auch wenn ich schon mal da war. Die so genannte Hühnerbrücke wollte ich zuerst ansteuern. Das war dann auch kein großes Problem. Von Osten her kommend und die Augen etwas offenhalten, dann sieht man die Brücke schon vor der ersten Kurve und kann direkt drauf zufahren. 

Blick nach rechts aufs Sieltor ...

Blick nach links ...

Unter der Hühnerbrücke ...

Und von der anderen Seite durch die "Häuserschlucht" - wie hieß es: Durch diese hohle Gasse muss er kommen!

Windmühle ...

Kirche ...


Hafen ...

Solche Anker gibts hier wohl des Öfteren - kommen gleich noch welche ...

Fähre Ditzum - Verbindung Ditzum-Petkum - befördert bis zu 90 Personen; neben Fußgängern und Radfahrern können gleichzeitig bis zu drei PKW transportiert werden 😀



Noch ein Blick auf den Hafen vom Sieltor aus ...

Und der Blick landeinwärts auf die Hühnerbrücke ...

Skyline ...

Ein letzter Blick ... 

Und dann geht es weiter nach Pogum - ein kleiner Ort, der sich geradezu an den Deich schmiegt, damit das Meer ihm nichts anhaben kann ...

Dafür sorgt dann aber auch das Schöpfwerk Pogum‎, das den Wasserstand auf der Landinnenseite reguliert. 

Hier auf der Seeseite ist dann sicherlich weniger zu regulieren ...

Und ich sag's doch; die liegen hier einfach so rum.

WATTFLITZER WADDEN-SPEEDSTER - find ich gut 😀

Auf der Infotafel ist zu lesen: "Wer zum ersten Mal einen Kreier besteigt, kommt ganz schön ins Rutschen. Die wendigen Wattflitzer haben fast schon Kult-Charakter an der Küste. Ur- sprünglich dienten die Schlickrutscher als Arbeitsfahrzeuge für die Dollartfischer. Sie fuhren auf ihnen ins Watt hinaus und stellten dort ihre Fangreusen auf, um das „Küstengold" zu ernten: Aal, Krabben, Butt und anderen Fisch.

Später bekam der Kreier als Sportgerät einen neuen Schub. Das Watt wurde zur Wettkampfbahn, wenn der Verkehrsverein Ems-Dollart alljährlich zum Kreierrennen einlud. Das Schlick-Spektakel lockte in früheren Jahren Tausende von Schaulustigen an den Dollart."

Das Bild zeigt den Wattfischer Christopher Dirksen im Dollart (1995)

Ich hab's dann gleich ausprobiert ....

So ginge es natürlich auch - wenn jemand anderes schiebt ...

Dann gings weiter zur ehemalige Bohrinsel Dyksterhusen. Da war ich schon vor einigen Jahren, aber warum nicht noch einmal hin. 

Der Wind pfiff ganz schön ... und Motorrad vor Nordsee hat auch was. 

Fast war ich schon auf dem Heimweg, als ich aus den Augenwinkeln dieses Schild wahrnahm ...

Wynhamster Kolk

Tiefster Punkt Niedersachsen 

Da war klar - einmal hin ...

Das war schon interessant ...

Die Mühle im Hintergrund ist eine Wasserschöpfmühle. Sie entwässert den Wynhamster Kolk, der 2,50 m unter NN liegt. Die Mühle wurde 1804 erbaut. 1898 kam die Hofstelle und damit die Mühle an Baje Smid, in deren Familienbesitz die Mühle bis 1978 war. Sie hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 

Der Wynhamster Kolk, bekannt als einer der tiefsten Punkte Deutschlands (ca. \(2,5\) Meter unter NN), entstand durch einen Deichbruch während einer schweren Sturmflut im Jahr 1715. Die einströmenden Wassermassen rissen damals etwa 72 Hektar Weideland weg. Der verbliebene See wurde später, ab 1804, durch eine Wasserschöpfmühle entwässert, um so das Land wieder nutzbar zu machen..

Blick zurück ...

und dann auf nach Meppen!

Das war ne super Tour!