Mittwoch, 8. April 2026

Mühlentour

Heute am 8. April musste das schöne Wetter genutzt werden. Eine kleine Tour zum Zwischenahner Meer. Was kann man sich denn unterwegs ansehen, war dann die Frage. Okay, auf dem Weg über den Hümmling und durchs Saterland gibt es mehrere Mühlen. So stand die Route schnell fest: 

Erstellt mit https://graphhopper.com/maps

Batakhaus in Werpeloh

Die erste Station war das Batakhaus in Werpeloh, auch wenn das keine Mühle ist. Im Herbst 2024 waren wir nach dem Motorradgottesdienst zum Bikertreff Werpeloher Hof gefahren, wo wir hervorragend verköstigt wurden. Gleich in der Nachbarschaft steht das Batakhaus


Gehlenberger Windmühle, Mühlenstraße 5, 26169 Friesoythe

Als nächstes stand die Gehlenberger Windmühle auf dem Programm. Die Mühle und das ganze Gelände können sich sehen lassen. Im Sommer wird hier einiger Betrieb sein. Ihr könnte ja mal die Rezensionen auf Google-Maps nachlesen. 

Gehlenberger Windmühle

Ziegelherstellung - links der Ofen, rechts die Hütte fürs Trocknen

Ziegel für die Trocknung

Ziegel im Ofen

Auf der linken Seite das Plaggenhaus

Das ganze Gelände

Mühle Scharrel, Mühlenstraße 7, 26683 Saterland

Die Mühle in Scharrel wird gerade restauriert. Ganz so viel ist dann nicht zu sehen. Google-Maps hatte darauf hingewiesen, dass die Mühle wahrscheinlich geschlossen sei, was dann ja auch stimmte. 

Die ganze Mühle ist eingerüstet.

Windmühle Oltmanns, 26188 Edewecht

Diese Windmühle steht offensichtlich auf einem privaten Grundstück; sagt wohl auch der Name. 

Ein Foto - und dann weiter

Querensteder Mühle, Querensteder Str. 13, 26160 Bad Zwischenahn

Eigentlich sollte es direkt zur Ekerner Mühle gehen, aber unterwegs stieß ich dann auf die Querensteder Mühle. Diese Mühle ist in erster Linie ein Hotel und ein Restaurant. 



Ekerner Mühle, Edewechter Str. 12, 26160 Bad Zwischenahn

An der Ekerner Mühle wurde auch gewerkelt. Im Sommer kriegt man hier, so sah es zumindest aus, wohl auch nen Kaffee o.ä.


Bad Zwischenahn

Die erste Attraktion: die Mainzelmännchenampel! Sorry, liebe Autofahrer, aber da konnte ich nicht widerstehen. Einmal drücken - grünes Mainzelmännchen - rüber - rotes Mainzelmännchen - drücken - wieder zurück. 


Mittagessen gab es dann im Spieker - Spiekerplatte.

Anschließend ein kurzer Spaziergang zum Zwischenahner Meer, vorbei an den kegelförmigen Spiegeln, die das Motiv des verzerrten Bilds sichtbar machen. 






Dass es in Bad Zwischenahn die "Rügenwalder Mühle" gibt, das weiß ich erst seit heute.


Die Rückfahrt führte über Detern und Amdorf (schmale Brücke) nach Nettelburg. Weiter ging es über Esklum, Driever, Mitling-Mark nach Völlenerfehn. Die nächsten Stationen: Papenburg, Heede, Sustrum, Haren, Wesuwe, Meppen. Zum Schluss durfte ein Foto vor der Gustav-Adolf-Kirche nicht fehlen. Am 19.04. feiern wir zusammen den nächsten Motorradgottesdienst. 

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Das war eine richtig gute Tour!

Donnerstag, 13. November 2025

Letzte große Fahrt 2025 - Göttingen - Sondershausen

November 2025

Anfang November standen zwei Treffen an - mit den Studienkollegen von 2014 in Göttingen und mit den Mitgliedern vom Verein D.A.V.I.D. gegen Mobbing in der evangelischen Kirche in Sondershausen. Wenn das Wetter mitspielte, dann wollte ich diese Tour mit dem Motorrad machen - und es spielte mit. Gut, es war ein bisschen frisch, und auf der Rückfahrt nebelig und nass, aber was erwartet man im November. 

Mittwoch, 5. November, ging es vollbepackt nach Göttingen. Kurze Stippvisite bei der Gustav-Adolf-Kirche - Foto - Aufbruch!

Über die Landstraßen ging es zunächst in die Alte Heimat, ins Wesertal

Alle Karten erstellt mit https://graphhopper.com/maps

Die Kurven von Engter bis Icker und dann über den Meller Berg von Schledehausen herkommend, durften natürlich nicht ausgelassen werden. Die Weserfähre in Großenwieden mit den Schäfchen auf der anderen Flussseite bot sich fürs Foto geradezu an. Über Hameln, Eschershausen und Northeim ging es dann auf dem immer noch vertrauten Weg nach Göttingen. Das Theologische Studienhaus ist jetzt am neugebauten Komplex in der Groner Torstraße untergebracht, sehr ansprechend, aber wahrscheinlich auch nicht unbedingt günstig. 


Was stand dann am ersten Abend auf dem Programm? Klar - Whiskeytasting. Bernd hatte wieder einige Spezialitäten aus seinem schier unerschöpflichen Vorrat mitgebracht. Aber: Immer nur einen Schluck, ein winziges Schlöckchen - und zwischendurch viel Wasser, damit die Geschmacksnerven alles erfassen können. 



Am besten schmeckte mir zugegebenermaßen der Blackadder. Solch ein Abend lebt aber davon, dass Bernd von der Herkunft und Herstellung, vom Geschmack und vom Abgang der einzelnen Whiskeysorten erzählt. 

Am Donnerstag stand ein Besuch im Maßregelvollzugszentrum Niedersachsen - Moringen an. Es war eindrucksvoll zu erleben, welche Wege beschritten werden können, um Menschen den Weg zurück in die Gesellschaft zu bahnen. Wo es gelingt - Hut ab!

Ich nutzte den späten Nachmittag dann noch zu einer kleinen Tour durch den Solling - Dassel - Uslar - Göttingen. Der Vollmond auf der Rückfahrt, aufgenommen bei Lenglern, war schon beeindruckend.



Freitagmorgen stand die Abschlussrunde an. Dann gab es einen Abstecher zur Oberen Maschstraße 15, wo ich meine erste Studienzeit von 1981 bis 1986 in Göttingen gewohnt hatte. 


Von hier aus war es nicht weit bis zum Campus - Theologicum - Großes Hörsaalgebäude - Mensa. Dieser Besuch musste sein! Hier habe ich viel gelernt in den 1980er Jahren und dann noch einmal 2014. Wie soll eine fundierte Verkündigung ohne intensives Studium funktionieren? 





Dann hieß es aufsitzen und die Fahrt ging Richtung Osten. 


Der Nebel löste sich in Hauröden auf. Die Zeche in Bleicherode bot dann ein weiteres hübsches Fotomotiv. 


Da die Zeit nicht drängte, bot sich vor dem Einchecken in Sondershausen eine Fahrt zum Kyffhäuser an. In Kelbra angekommen zog dann wieder Nebel auf, der bis zur Hälfte der Strecke blieb. Danach konnte sich die Sonne durchsetzen. 

Von solchen Kurven träumen wir im Emsland ...


Wer mal in der Gegend ist, sollte ich Zeit für einen Besuch auf dem Kyffhäuser nehmen. 2014 war ich schon mal da. Mit diesem Link kann der Bericht dazu in diesem Blog aufgerufen werden. Ich beschreibe da, was auf dem Kyffhäuser zu sehen ist. Am Ende des Blogs folgt noch ein Hinweis zum absolut sehenswerten Panoramamuseum bei Bad Frankenhausen

Von hier aus ging es dann nach Sondershausen, wo die Tagung unseres Vereins stattfand. Es war ein gelungenes Treffen. 


Die Rückfahrt verlief unspektakulär. In der BMW-Navi-App hatte ich eingestellt: Meppen - effiziente Straßenführung. Bis Hameln war es kalt, nebelig und es regnete - danach war es nur noch nasskalt, aber die Straße war trocken. Wohlbehalten kam ich zu Hause wieder an. 


Das war ein schöner Abschluss der Saison. Jetzt geht's in den Winterschlaf - und sobald im März 26 kein Salz mehr auf der Straße liegt, geht es wieder los - lHzG - Lack oben - Gummi unten!